Die erste Woche mit einem Ubuntuphone

Sperrbildschirm

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Nachdem ja vor einige Wochen klar wurde, dass es mit Firefox OS auf den Smartphones nichts mehr wird habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht.
Es gibt ja viel gutes Feedback zum #ubuntuphone – daher werde ich mich in der nächsten Zeit mit diesem OS etwas beschäftigen.

Heute möchte ich kurz meine ersten Eindrücke schildern. Ich habe mein neues Aquaris E5 nun gut eine Woche im produktiven Einsatz und muss sagen so schlecht finde ich es gar nicht. Folgend nun die ersten fünf Eindrücke.

App-Vielfalt
Ich habe zwar nicht alles gefunden was ich benötige, bin jedoch mit der App-Auswahl soweit zufrieden. Was natürlich vielen fehlen wird ist eine Möglichkeit Whatsapp zu benutzen. Das kucke ich mir die nächsten Woche nochmals etwas genauer an. Offiziell gibt es dazu leider bisher keine App. Der Email-Client Dekko sticht jedoch schon mal heraus. Ich finde ihn atemberaubend gut und arbeite nun schon deutlich lieber mit ihm auf dem Smartphone als mit den unterschiedlichstens Clients auf dem Android-Tablet. Ansonsten findet man hier natürlich auch viele Webapps. Diese kenne ich ja bereits sehr gut von #FirefoxOS, bin jedoch positiv überrascht, dass bereits soviele deutsche Angebote umgesetzt sind. Was mal wieder fehlt ist eine gute GPS-App fürs Geocaching – vielleicht portiere ich ja borGPS auf das neue Ziel-OS.
Über Apps möchte ich in den nächsten Tagen noch etwas mehr hier schreiben.

Scopes
Als großen Unterschied zu anderen Smartphone Betriebssystemen angepriesen und auch der zentrale Einstiegspunkt ins Betriebssystem. Mir fehlt leider hier noch vollkommen der Bezug – die Scopes „Heute“ und „Near By“ sind ganz nett. Die anderen sind eigentlich nur abgespeckte Varianten der Apps. z.B. der Twitter Scope ist eigentlich nicht zu gebrauchen.
Ausserdem nervt es mich etwas, dass man immer wieder auf die erste Seite gebraucht und manche Seiten wie z.B. der App-Store beim Wechsel in eine App wieder geschlossen sind. Bisher fehlt mir noch vollkommen der Bezug zu Scopes – mal kucken ob sich das noch ändern wird.

Navigation
Seitliches Wischen – auch das kannte ich ja von #FirefoxOS schon. Dieses Feature habe ich wirklich lieb gewonnen. Es vereinfacht doch die Navigation zwischen Apps und ich erwische mich immer wieder auf Android Geräten seitlich wischen zu wollen.
Ein Hinkucker ist natürlich das 3D-Fenster-Menu (siehe Bild)
Die Schnellstartleiste sieht ja sehr bekannt aus, man kommt auch gut damit zu recht. Was etwas nervt ist, dass „Alle Apps“ nur über den Scope-Anwendungen zur Verfügung stehen, oder ich den besseren Weg noch nicht gefunden habe. Das würde ich mir eigentlich besser gemacht wünschen als eigene App, oder eigenes Menu über den Schnellstart aufrufbar.

Browser
Der Browser hat mich am Anfang doch etwas überrascht – ich suchte die Tabs. Diese aber einmal gefunden (Wischen von unten) ist das eigentlich ganz gut durchdacht und macht Spass damit zu arbeiten.

Kompatibilität
Für mich ein wirklich großer Vorteil ist das Plug-and-Play für Ubuntu. Handy an mein Linux angesteckt und sofort hat man Zugriff auf die Daten des Smartphone. Bisher ja ein wirklicher Kampf mit den Android-Geräten.

Fazit
Bisher bin ich soweit zufrieden, die erste Woche habe ich gut überstanden und weine meinem ZTE Open auf keinen Fall nach. Einiges ist noch neu und noch nicht ganz zufriedenstellend umgesetzt – da es ja aber auch hier halbjährliche Updates gibt bin ich zuversichtlich dass sich dies in den nächste Monaten noch ändert.

Song zum Blogbeitrag
Ignite – Veteran

Maximilian Weißl

Maximilian Weißl

Informatiker, Testautomatisierer und irgendwas mit Kanbanarchy.

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